****** Ich war am 16. Oktober bei der Lesung von Timo Blunck zu diesem Buch – und schon das war ein besonderes Erlebnis. Der ehemalige Palais-Schaumburg-Musiker hat mit „Ein kleines Lied über das Sterben“ einen Roman geschrieben, der so eigen, so morbide und gleichzeitig so kunstvoll komponiert ist, dass man sich ihm kaum entziehen kann. Meine Lieblingsband Hall & Oates spielt darin eine fast leitmotivische Rolle. Gleich mehrere Songs tauchen im Verlauf des Buches auf, und „Maneater“ ist dabei natürlich die passendste Wahl – schließlich hinterlässt die faszinierende Mörderin Josepha bei jedem ihrer Liebhaber eine blutige Spur, buchstäblich. Herrlich wenn sie auf die Frage "Du rauchst?" antwortet: "Ja, aber nur vor dem Sex.". Mir hat das Buch sehr gut gefallen, vielleicht auch, weil ich Timo Blunck persönlich kennengelernt habe. Er ist Musiker durch und durch, schreibt mit musikalischem Gespür für Spannung und Pausen.
Mein Traum: Wenn man schon sterben muss, dann am liebsten von Josephas Hand. Zuletzt editiert: 06.11.2025 18:40:00 |