SEBASTIAN BARRY - TAGE OHNE ENDE




Autor Sebastian Barry
Titel Tage ohne Ende
Originaltitel Days Without End
Genre Roman
Erstausgabe 2018
Thomas McNulty und sein Freund John Cole sind gerade 17 Jahre alt, als ihre Karriere als Tanzmädchen in einem Saloon für Bergarbeiter ein natürliches Ende findet. Für den »miesesten Lohn aller miesesten Löhne« verdingen sie sich bei der Armee und sind fortan unzertrennlich in Kriegsgeschäften unterwegs. Angst kennen beide nicht, dafür haben sie schon zu viel erlebt. Sie wissen: »wenn’s um Gemetzel und Hungersnot geht, darum, ob wir leben oder sterben sollen, schert das die Welt nicht im Geringsten. Bei so vielen Menschen hat die Welt es nicht nötig.« Thomas ist vor dem »Großen Hunger« aus Irland geflohen, hat die Überfahrt und die Fieberhütten in Kanada überlebt, sich bis nach Missouri durchgeschlagen. Wie ein irischer Simplicissimus stolpert er durch das Grauen der Feldzüge gegen die Indianer und des amerikanischen Bürgerkriegs – davon und von seiner großen Liebe erzählt er mit unerhörter Selbstverständlichkeit und berührender Offenheit. In all dem Horror findet Thomas mit John und seiner Adoptivtochter Winona sein Glück. Er bleibt ein Optimist, ganz gleich unter welchen Umständen. 

BÜCHER VON SEBASTIAN BARRY


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 3 (Reviews: 1)

***
Das positive: der für mich interessante Teil ist die Geschichte des amerikanischen Bürgerkriegs und das Leben damals. Das bringt der Irische Schriftsteller einem gut nahe.
Das Negative: die persönliche Story der 2 Hauptfiguren wird leider der Geschichte nicht gerecht.
Das spezielle: der Schreibstil der teils in der Umgangsprache geschrieben ist oder sein soll. Ich kann ja nur die deutsche Übersetzung beurteilen...

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