OSCAR WILDE - DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY




Autor Oscar Wilde
Titel Das Bildnis des Dorian Gray
Genre Belletristik
Erstausgabe 1890
Oscar Wildes Dorian Gray ist eine der berühmtesten Figuren der Weltliteratur: So stauneswert schön er ist, so unverdorben und naiv ist sein Blick auf die Welt. Verführt durch den geistreichen Zyniker Lord Wotton, stürzt Dorian sich haltlos ins lüsterne Londoner Nachtleben. Ausschweifung und Genuss wecken in ihm den innigen Wunsch nach unvergänglicher Jugend - und auf wundersame Weise altert fortan nicht mehr er selbst, sondern ein Porträt von ihm. Doch Dorians unbedachter Pakt mit dunklen Mächten hat grausame Folgen...

AUSGABEN

Verlag Reclam
Erscheinung 1890
ISBN
 

BÜCHER VON OSCAR WILDE


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 5.11 (Reviews: 9)

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Wenn Schein und Sein so sehr auseinanderfallen!

Faszinierende Geschichte dieses großen englischen Schriftstellers, da lässt sich's trefflich über Moral und Tugend philosophieren.
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die grausame geschichte des wohlhabenden, jungen herrn mit makellosem antlitz. als dorian gray den wunsch äussert, seine ewige jugend bewahren zu können, entstellt sich anstelle dessen das von ihm angefertigte bildnis und offenbart ihm den moralischen zerfall seiner korrupten seele.

southpaws worte, hiermit schrieb oscar wilde weltliteratur. philosophisch sehr interessant, zeitlos und genial! besonders die originalverfassung ist zu empfehlen!

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Ist nicht so mein Ding, zuviel Geschwafel.
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Muy buena. Uno de los pocos libros que disfruté cuando me obligaron a leerlo en el colegio.
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Ein Meisterwerk, absolut genial! Die Dialoge sind wundervoll, die vielfältige Thematik ebenso. Sicherlich eines der besten Bücher überhaupt.
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Excelente
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Muy bueno. Un clásico literario que da gusto leerlo de tanto en tanto. Se disfruta.
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Diesen Roman von Oscar Wilde kann man wohl guten Gewissens als Weltliteratur bezeichnen und alleine für seine fantastische Grundidee, einem Menschen ewige Jugend zu vergönnen, während sein Abbild altert und für jede moralische Missetat zusätzliche Zeichen der Hässlichkeit davonträgt, müsste ich ihn eigentlich lieben. Tue ich auch durchaus - und finde es zugleich schade, wie oft sich die Lektüre des Buches für mich schleppend, ja an manchen Stellen geradezu geschwätzig angefühlt hat.

Ich habe von Oscar Wilde zuvor schon „Das Gespenst von Canterville“ gelesen und mochte seinen Schreibstil dort auch deutlich lieber als in diesem Roman, in dem es mir zu oft zu sehr so schien, als leide der Autor unter einer ähnlichen Form der Selbstverliebtheit, über die er bei Dorian Gray schrieb. Somit ist der Roman zwar letztlich gar nicht mal so lang, fühlt sich aber an vielen Stellen recht schleppend an.

Insgesamt ein Werk mit einer herausragenden Grundidee, die viele moralische und philosophische Fragen aufwirft und literarisch kunstvoll, aber auch mitunter träge und sehr von sich selbst eingenommen zu Papier gebracht wird.
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Den Titel dieses Buchs kennt wohl fast jeder; gelesen habe ich den Roman erst unlängst. Vom Umfang her ist er recht überschaubar, sodass er sich relativ schnell lesen lässt, was auch durch die meistens packende Handlung begünstigt wird. Zwar kommt mir der spontane Wunsch Dorians, das Gemälde solle seiner statt altern, etwas zu schnell; nur ein giftiger Monolog des unsympathischen Lords Henry Wotton reicht anscheinend schon den jungen Schönling derart zu verstören.
Wie dem auch sei, es ist faszinierend, den "Fall" des naiven, aber gutmütigen Jünglings (den man leider in dieser freundlichen Form kaum zu sehen bzw. lesen bekommt) zu verfolgen. Besonders tragisch ist natürlich das Schicksal um Sibyl Vane - aus meiner Sicht einer der besten Handlungsstränge des Romans. Das größte Highlight ist aber die Szene, in welcher Dorian erstmals die unheimlichen Veränderungen an dem Gemälde auffallen. Diese ist wahrlich schauerlich.
Teilweise muss ich aber auch Chartsfohlens Kritik beipflichten; manche Längen bzw. träge Stellen hat der Roman durchaus vorzuweisen, die das Lesevergnügen etwas trüben. Zudem hatte ich am Ende der Lektüre nicht dieses Wow-Gefühl, dass ich hier gerade ganz große Literatur gelesen habe, wie es zuletzt bei Dostojewskis "Schuld und Sühne" oder "Die Brüder Karamasow" der Fall war. Tatsächlich hatte auch ich das Gefühl, dass aus der faustischen Grundidee womöglich mehr herauszuholen gewesen wäre. Nichtsdestotrotz sollte man diesen Roman einmal gelesen haben; er bietet viel, was für ihn spricht. Man muss nur diesen verdorbenen und zynischen Lord Henry, der aus mir unerfindlichen Gründen überall eingeladen und empfangen wird, irgendwie ertragen, so wie auch das traurige Schicksal des sympathischen Künstlers Basil Hallward, der aus mir unerfindlichen Gründen mit diesem Lord verkehrt.

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