MARTIN SUTER - DER LETZTE WEYNFELDT




Autor Martin Suter
Titel Der letzte Weynfeldt
Genre Roman
Erstausgabe 2008
Belletristik-Charts
Einstieg 23.01.2008
Anzahl Wochen 33
Höchstposition 1
Taschenbücher-Charts
Einstieg 07.10.2009
Anzahl Wochen 24
Höchstposition 1
Ein wohlhabender Junggeselle, der sich von der Liebe nichts mehr verspricht. Eine schöne junge Frau mit schillernder Vergangenheit. Ein Bild und sein Preis. Eine Auktion, die die Kunstszene in Aufruhr versetzt – und einige Zukurzgekommene, die teilhaben wollen am grossen Geld.

AUSGABEN

Verlag Diogenes
Erscheinung 01.2008
ISBN 978-3-257-06630-2
 

BÜCHER VON MARTIN SUTER


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4.8 (Reviews: 5)

****

Zuletzt editiert: 21.10.2008 11:42:00
*****
Gutes Buch, aber schwächer als seine Vorgänger...
*****
"Der letzte Weynfeldt" ist sicherlich einer der besseren Romane von Suter, da er mit seinem Protagonisten Weynfeldt hier wieder zu einer charakterlich höchst eigenwilligen und interessanten Person zurückfindet, auf dessen Bio man sich gerne einlässt, da das Sympathische mit dem Unsympathischen herrlich kokettiert. Die Balance zwischen Faszination und Abscheu, die man selber mit der Lebensweise von Weynfeldt hat, ist meisterlich und trägt einen beschwingt durch alle Seiten. Weynfeldt's Charakterzüge sind einem nicht fremd, man findet vieles sofort an sich selbst. Suter überspitzt dies geschickt, mit gewohnt treffsicherem Wortwitz. Alle Charaktere im Buch sind fein psychologisiert und wie Suter selber sagt geht es "um die Kunst des Weglassens". Suter reduziert alles aufs Wesentliche, was einen seine Romane so schnell und hungrig verschlingen lässt.

Einziger Nachteil ist oft die Dramaturgie. Hier flacht sie nach der Auktion deutlich ab und versandet fast. Ich begeistere mich daher auch hier viel mehr für den Schreibstil und die Ausprägung der Schicksale und Figuren als für die Story an sich. Käme bei Suter wieder mal ein Roman, der am Schluss in den letzten Zeilen eine wirkliche Offenbarung bereit hält, dann wären die 6 Sterne an der Reihe. Hier sind es deswegen nur 5.
****
schöne Story, prima Bildersprache.
******
Guter Roman mit Tiefgang, in ihrer Schrulligkeit durchweg gut skizzierten Charakteren (unter denen natürlich Adrian Weynfeldt und Lorena Steiner hervorstechen), durchaus interessanter Handlung und bildreicher Sprache - ein wirklich lesenswertes Buch. Mir gefällt bei Martin Suter im Allgemeinen seine Detailversessenheit. Im Ganzen ist das Werk eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit las - und der Schluss ist auch toll geworden.
Zuletzt editiert: 29.07.2021 21:57:00

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