JOHANN WOLFGANG VON GOETHE - FAUST - ERSTER UND ZWEITER TEIL




Autor Johann Wolfgang von Goethe
Titel Faust - erster und zweiter Teil
Genre Belletristik
Erstausgabe 1808
Heinrich Faust, ein angesehener Forscher und Lehrer, zieht die Bilanz seines Lebens und kommt zu einem doppelt niederschmetternden Ergebnis: Als Wissenschaftler fehlt es ihm an tiefer Einsicht und brauchbaren Ergebnissen, und als Mensch ist er unfähig, das Leben zu genießen. In dieser verzweifelten Lage verspricht er dem Teufel Mephistopheles seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, ihn aus seiner Unzufriedenheit und Ruhelosigkeit zu befreien. Mephistopheles nimmt Faust mit auf eine Reise durch die Welt, verschafft ihm Einblick in Banalitäten und Mysterien und verstrickt ihn in die tragisch verlaufende Liebschaft mit der jungen Margarete, genannt Gretchen.

AUSGABEN

Verlag Dtv
Erscheinung 1808
ISBN 3423124008
 

BÜCHER VON JOHANN WOLFGANG VON GOETHE


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 4.4 (Reviews: 15)

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gutes buch.
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jaja nicht so toll. Aber da die Verfilmungen, die ich davon gesehen habe noch viel schlimmer sind, gebe ich 3 Sterne
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Ein Klassiker
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Eines der wesentlichen Werke der deutschen Literatur.
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Da kann man schon aus literaturhistorischen Gründen nicht tiefer als eine 6 geben, denn "Faust" ist und bleibt der Inbegriff der deutschen Klassik und wenn man bedenkt dass Goethe praktisch sein ganzes Leben an dem Buch geschrieben hat...Es steckt soviel hinter dieser Geschichte. Dennoch ist die Lektüre anspruchsvoll, nichts was man so nebenher lesen kann, und man sollte sich auch wirklich damit auseinander setzten. Erst dann entwickelt das Werk seine ganze Bedeutung. Ein Buch, das man einmal gelesen haben sollte.
Zuletzt editiert: 04.09.2007 21:02:00
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omg, wie ich dieses buch hasste. ich musste sehr sehr viel darüber in der schule wissen.

ich mag es, wie goethe schreibt und seine vielen zitate wie "hier bin ich mensch, hier darf ich sein".
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Aso nei, das Buech isch jo ez aso wücki alles andere als toll. Ich hasses, vorallem will mers au immer als Pflichtlektüre i de Schuel lese muen...
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Die Schule macht da wirklich so verdammt viel kaputt. Scheiß Lehrer!
Goethe war ein Sprachmagier. Wenn man sich ein wenig Mühe gibt und mit seinen kürzeren Gedichten und Balladen anfängt, kann man auch irgendwann den Lohn dafür einheimsen. Denn in erster Linie sind seine Gedichte und Dramen einfach wunderschön.
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Also, ich halte mich in aller Bescheidenheit für einigermaßen belesen - oder, wenn man so will, "gebildet"; dennoch (oder: gerade deshalb?) konnte ich mit diesem Opus nie viel anfangen: Der erste Teil ist geklaut, und der zweite verliert sich doch ein wenig in schlechter Science-fiction. Ein paar gute Sprüche, die z.T. noch heute als Zitate weiterleben, bringen das ganze auf knapp 3*.
Die merkwürdige Goethe- und Faust-Begeisterung der 2. Hälfte des 19. und der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts war ein irgendwie unerklärliches Phänomen. Sie wurde von Goethes Zeitgenossen keineswegs geteilt (die schätzten z.B. Wieland und Kotzebue viel höher ein); und auch Goethe selber hat im Alter von seinen verschleppten Jugendwerken - wie ich den "Faust" mal nennen würde - nicht mehr viel gehalten; er hielt vielmehr seine "Farbenlehre" und seine orientalischen Forschungen für weitaus bedeutender. (Wenn man deren Wert objektiv einschätzt, dann kommt man auch zu einer zutreffenden Bewertung für "Faust", "Werther" usw.)
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Ich muss gestehen, ich bin kein brennender Faust Fan. Aber ich glaube, erspart geblieben ist dieses Monumentalwerk keinem von uns, oder?
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Ich hatte das Glück, dieses Werk bei einem exzellenten Deutschlehrer zu behandeln. Der Anfang war sehr harzig, da es doch einiger Gewöhnung an die Sprache bedarf, doch diese tritt schnell ein. Man muss sich auf jeden Fall gründlich mit dem Stoff auseinandersetzen, doch der Lohn ist gewiss!
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Gelungenes "Cover" :D
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Ich musste mich auch in der Schule damit beschäftigen, freiwillig würde ich mir sowas wahrscheinlich nie antun... Wenn man sich mal dazu durchgerungen hat es zu lesen, hat man gleich Probleme damit, überhaupt irgendwas zu verstehen. Faust II soll ja noch schlimmer sein, was ich mir allerdings gar nicht vorstellen kann.
Zuletzt editiert: 25.04.2015 18:15:00
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Macht immerhin Spaß das ganze Gereime zu lesen :D
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Durch und durch beeindruckendes Monument der deutschen Literaturhistorie, bei dem jeder, der auch nur einen Hauch von Liebe für Sprachästhetik hat, ehrfurchtsvoll in die Knie gehen dürfte. Zumindest bei der Lektüre von Faust I habe ich (von einigen Ausnahmen wie etwa den ausschweifenden Schilderungen von der Walpurgisnacht) ziemlich große Freude gehabt, während sich Faust II dann rasch anfühlt wie ein heißer Fiebertraum, in dem Goethe dann ziemlich freidreht. Für ein solch komplex-verworrenes Werk muss man sich geistig öffnen, reichlich gebildet sein und wahrscheinlich nebenher auch Einiges an Sekundärliteratur lesen, um es wirklich verstehen zu können.

„Faust I“ empfinde ich da als weitaus gelungeneren Spagat zwischen großer Kunst und Leseransprache.

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