JÜRGEN VON DER LIPPE - SEXTEXTSEXTETT: GESCHICHTEN UND GLOSSEN




Autor Jürgen von der Lippe
Titel Sextextsextett: Geschichten und Glossen
Genre
Erstausgabe 2025
Die komischsten Saiten des Lebens in Dur und Moll

Ich bin ein großer Freund der Unterscheidung zwischen Sie und Du. Wenn jemand auf der Straße ruft: »Äh Jürjen, wie jeht et dich? «, dann lasse ich das durchgehen, denn die Person hat dringendere Sprachprobleme. Aber wenn mir beim Radio so ein hipper Moderator sagt: »Hi Jürgen, ich bin der Stulle«, dann sage ich: »Negativ, Herr Stulle. Ich habe Socken, die älter sind als Sie, also warten Sie bitte ab, bis ich Ihnen das Du anbiete, vielleicht in ein paar Jahren, wenn Sie dann im Heim mein Pfleger sind. «
Was tun gegen Nerv-Deutsch und Dauer-Geduze? Wie macht man eigentlich achtsam Schluss? Und was steht beim Sextextsextett auf dem Programm?
Neue Geschichten und Glossen vom großen alten Mann der Zwerchfellerschütterung.

BÜCHER VON JÜRGEN VON DER LIPPE


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 5 (Reviews: 2)

*****
Ein lesenswertes, heiteres Buch im entspannten Schriftton, authentisch und herzlich - ein Lesevergnügen für alle, denen der Sinn nach lustiger und doch nicht oberflächlicher Lektüre steht. Jürgen von der Lippe erzählt die Anekdoten und Begebenheiten sehr entspannt, der Humor tut keinem weh und es wird gottlob nicht politisiert.
*****
„Achtung! Sextett, Sextett“ von Jürgen von der Lippe ist für mich das perfekte Nachtbuch. Kein Roman, den man am Stück liest, sondern kleine Geschichten und Glossen, von denen ich mir seit Anfang des Jahres abends zwei, drei Stück gönne. Genau dafür funktioniert es großartig.

Jürgen von der Lippe ist dabei wie eh und je: manchmal sehr derb, manchmal ziemlich schweinisch, gelegentlich denke ich auch „muss das jetzt sein?“. Aber dann trifft er wieder genau meinen Humor – sprachlich pointiert, beobachtungsstark und oft einfach sehr, sehr komisch. Man merkt, wie sehr er mit Sprache spielt und wie viel Erfahrung da drin steckt.

Ich kenne ihn gefühlt mein ganzes Leben, und genau so liest sich das Buch auch: vertraut, eigenwillig, nicht immer gefällig, aber oft brillant. Weil es mir über Wochen hinweg so viel Freude als Nachtlektüre gemacht hat, gebe ich am Ende 5 von 6 Punkten.

Nachtrag: Gekauft habe ich das Buch bei seinem Auftritt im Renitenztheater in Stuttgart. Er hat es mir signiert – und gleich noch meine Diplomarbeit. Dabei hat er mich einen Klugscheißer genannt. Aber das ist eine andere Geschichte.

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