HERVÉ LE TELLIER - DIE ANOMALIE




Autor Hervé Le Tellier
Titel Die Anomalie
Übersetzer Romy Ritte, Jürgen Ritte
Genre Roman
Erstausgabe 2021
Belletristik-Charts
Einstieg 19.09.2021
Anzahl Wochen 6
Höchstposition 1
Im März 2021 fliegt eine Boeing 787 auf dem Weg von Paris nach New York durch einen elektromagnetischen Wirbelsturm. Die Turbulenzen sind heftig, doch die Landung glückt. Allerdings: Im Juni landet dieselbe Boeing mit denselben Passagieren ein zweites Mal in New York. Im Flieger sitzen der Architekt André und seine Geliebte Lucie, der Auftragskiller Blake, der nigerianische Afro-Pop-Sänger Slimboy, der französische Schriftsteller Victor Miesel, eine amerikanische Schauspielerin. Sie alle führen auf unterschiedliche Weise ein Doppelleben. Und nun gibt es sie tatsächlich doppelt − sie sind mit sich selbst konfrontiert, in der Anomalie einer verrückt gewordenen Welt.

BÜCHER VON HERVÉ LE TELLIER


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 2 (Reviews: 1)

**
Grundsätzlich hat das Buch extrem gut und spannend begonnen. Es besteht aus drei Teilen und baut leider mit jedem Teil mehr ab (aus meiner Sicht). Zu viele Personen verwirren mich eher. So auch hier. Immer wenn ich noch mehr von jemandem erfahren möchte, wechselt die Erzählperspektive und eine neue Person rückt in den Fokus. Ausserdem bin ich hin und her gerissen zwischen den Thriller-Elementen und den beteiligten Personen, die eingeführt werden. Spannend finde ich die unterschiedlichen Erzählsprachen, je nach Person oder Situation. Bei den Thriller-Szenen ist die Sprache wegen der Spannung viel hektischer. Nach dem ersten Teil war die Erwartung natürlich wegen des Cliffhangers (zwei Flüge, sterbender Pilot) hoch, dass es packend weitergeht. Der zweite Teil ist dann leider sehr theoretisch, viele Beteiligte, viele Namen, viele Theorien, ich hatte Mühe weiterzulesen. Der dritte Teil sollte dann die Auflösung und einiges an Spannung bringen, was nicht der Fall war. also ich war massloss enttäuscht. Alles wird rasch heruntergerasselt und abgehandelt. Das ist mir alles zu hektisch und beliebig. Auch vermisse ich die Tiefe bei einzelnen Geschichten. So sind mir die meisten Figuren und deren Schicksal egal, was immer ein schlechtes Zeichen für einen Roman ist. Da wurde eine Chance (nach dem ersten Teil) vertan und ich musste mich quälen, das Buch fertig zu lesen.

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