GEORG BÜCHNER - WOYZECK




Autor Georg Büchner
Titel Woyzeck
Genre Belletristik
Erstausgabe 1837
Das Drama zeigt Episoden aus dem Leben des Soldaten Franz Woyzeck, der seine Freundin Marie und das gemeinsame uneheliche Kind so gut wie es ihm möglich ist, unterstützen will. Deswegen lässt er sich sogar von einem Arzt als Versuchsperson auf Erbsendiät setzen und arbeitet als Laufbursche für den Hauptmann. Beide nutzen ihn physisch und psychisch aus und demütigen ihn in der Öffentlichkeit. Marie lässt sich hingegen mit "dem" Tambourmajor ein. Woyzecks aufkeimender Verdacht wird durch ihm nicht freundlich gesonnene Mitmenschen geschürt, bis er Marie und den Nebenbuhler beim Tanz im Wirtshaus ertappt. Er hört "Stimmen", die ihm befehlen, Marie umzubringen. Schließlich ersteht er ein Messer, verteilt seinen Besitz (Testamentsszene) und ersticht Marie, die er jedoch bis zuletzt geliebt hat. Nach dem Mord versucht er, wieder in die Gesellschaft zurückzufinden und begibt sich in ein Gasthaus. Dort wird jedoch bemerkt, dass sein Hemd mit Blut befleckt ist und Woyzeck flieht. Es erscheint wahrscheinlich, dass Woyzeck bald gefasst werden wird, aber eine Szene, in der er versucht, die Blutflecken in einem Teich abzuwaschen, legt auch den Schluss nahe, dass Woyzeck sich nach dem Mord im Teich ertränkt.

AUSGABEN

Verlag Reclam
Erscheinung 1837
ISBN 3150180074
 

BÜCHER VON GEORG BÜCHNER


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 3 (Reviews: 9)

*
Tja, für viele mag das ein Meisterwerk sein...ich verstand nicht einmal, worum es da ging...ist mir zu fragmentarisch...unverständlich...
**
Ich geb mal ne 2, weil der Film mit Klaus Kinski noch vieeel vieeel schlimmer ist...
***
Langweilig,aber es gibt schlimmere Dramen.
*****
Teilweise etwas verstörend, doch ich fand es trotzdem sehr interessant... Würde es bestimmt nochmals lesen, man entdeckt so viel darin.
*****
Warum so schlechte Bewertungen?! Das scheinen einige wirklich nicht verstanden zu haben...
Schliesse mich Schwizerin an.
**
Langweilig und verwirrend
*
So ziemlich der grösste Schwachsinn, den ich je für die Schule lesen musste. Schade um das Papier, auf das dieses undefinierbare Werk gedruckt wurde. Schliesse mich dem Vorschreiber an.
***
So unverständlich war es doch eigentlich gar nicht, da ist doch Goethes Faust sehr viel schlimmer zu lesen!? War für mich mit unter eines der am wenigsten langweiligen Bücher, die wir in der Oberstufe lesen mussten... Freiwillig würde ich mir so was allerdings auch nicht antun.
*****
Vor allem sprachlich ist das schon harte Kost für jugendliche Leser, das (und die damit verbundene Abneigung dem Drama gegenüber) kann ich gut nachvollziehen. Wenn man sich aber ein wenig damit auseinandersetzt und sich in die eigenwillige Sprachwahl reindenkt und -fühlt, ist „Woyzeck“ ein starkes und vor allem zu Büchners Zeit extrem mutiges Werk, das seinen Platz unter den Klassikern der deutschen Literaturgeschichte zurecht innehält. Vielleicht einfach nochmal so 10-15 Jahre nach der Schulzeit lesen, so lang ist das Drama ja nicht.

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