ERIC-EMMANUEL SCHMITT - KLEINE EHEVERBRECHEN




Autor Eric-Emmanuel Schmitt
Titel Kleine Eheverbrechen
Originaltitel Petits crimes conjugaux
Übersetzer Annette und Paul Bäcker
Genre Drama
Erstausgabe 2006
Was, wenn ein Mann durch Gedächtnisverlust seine Frau nicht wiedererkennt? Was, wenn sie etwas weiss, was er nicht wissen darf? Und was, wenn er weiss, daß sie weiss, was er nicht wissen darf? Ein Mann, eine Frau. Fünfzehn Jahre Ehe. Ein Spiel mit Masken und ein Spiel mit der Wahrheit. Schmitt konstruiert die Kleinen Eheverbrechen als intelligent kalkulierten Taumel, stets haarscharf an säuberlich gelegten Fallstricken vorbei. Und doch, so böse das neue und alte Spiel scheinen mag, auch die Liebe hat sich daraus noch nicht verabschiedet. Die Frage ist nur, wer am Schluss gewinnt...

BÜCHER VON ERIC-EMMANUEL SCHMITT


REVIEWS

Durchschnittliche Bewertung: 6 (Reviews: 1)

******
Unglaublich, wie es Schmitt schafft, einen Dialog zu schreiben, der so fesselt, dass man gar nicht aufhören mag zu lesen. Gleichzeitig streift er die wesentlichen Merkmale einer längerfristigen Beziehung (oder Ehe) im Eilzugstempo: Treue, Liebe, Gewohnheit, Geheimnisse, Ehrlichkeit, Vertrauen usw.! Ein Beispiel gefällig? "Vertrauen «hat» man nicht. Man besitzt es nicht. Man gibt es. Vertrauen «schenkt» man."
Die vielen Irrungen und Wirrungen, die er im Drama zuerst präsentiert und dann auflöst, sind spannend und oft sehr überraschend (wenn auch nicht immer). Ein Lesespass sondergleichen, weil man immer wieder an die eigene Beziehung erinnert wird und so ins Grübeln kommt. Da das Buch so temporeich verfasst ist, kann dies allerdings erst im Nachhinein geschehen, was aber der Freude keinen Abbruch tut.

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